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Hochwertige Edelmetalle

Edelmetalle und ihre chemische Definition

Neben Gold und Platin gibt es noch andere chemische Stoffe, die als Edelmetalle gelten: Ruthenium, Rhodium, Palladium, Silber, Osmium, Iridium und Quecksilber. Ferner existieren noch die kurzlebigen, radioaktiven Edelmetalle Bohrium, Hassium, Meitnerium, Darmstadtium, Roentgenium und Copernicium sowie die Halbedelmetalle Technetium, Rhenium, Kupfer, Antimon, Bismut und Polonium.
Diamantringe verschiedene Edelmetalle
Diamantringe aus hochwertigen Edelmetallen von RENÉSIM

Kennzeichen von Edelmetallen

Ein Edelmetall zeichnet sich dadurch aus, dass es besonders gut gegen Korrosion geschützt ist, was bedeutet, dass ein Edelmetall nicht dazu neigt, zu oxidieren. Außerdem können Edelmetalle nicht von Salzsäure zerstört werden.
Normalerweise denkt man bei dem Begriff Edelmetall erst einmal an die gängigsten Edelmetalle Gold, Platin und Silber, die eben auch für die Schmuckindustrie eine bedeutende Rolle spielen.

Kulturgeschichtliche Bedeutung

Die Edelmetalle Gold, Platin und Silber haben schon vor Jahrtausenden eine faszinierende Wirkung auf Menschen ausgeübt. So wurde schon früh begonnen, die Edelmetalle für Schmuckstücke, aber auch als Zahlungsmittel einzusetzen und Münzen aus Edelmetall anzufertigen. Zudem haben Edelmetalle seit jeher auch eine ideelle und religiöse Bedeutung.
Edelmetall Gold
Verlobungsringe aus 18-karätigem Gold von RENÉSIM

Das Edelmetall Gold und seine religiösen Konnotationen

Das deutsche Wort Gold stammt aus dem Indogermanischen, wo gehl für glänzend und gelb steht. Au, das chemische Zeichen für das Edelmetall ist auf das lateinische aurum zurückzuführen.

Bereits im Alten Testament der Bibel kommt dem Edelmetall Gold eine bedeutende Rolle zu. Es wird in diesem Buch insgesamt 389 Mal erwähnt, während seine Bedeutung dabei sehr vielfältig ist: das Edelmetall Gold ist ein wichtiges Material für die Errichtung von Israels Heiligtum sowie für den Tempelbau des Königs Salomo.

Auch in der Hochkultur der Ägypter hatte das wertvolle Edelmetall einen bedeutenden Stellenwert. Es wurde als heiliges, mit der Sonne in Verbindung stehendes Metall angesehen und diente für die Herstellung von Götterstatuen. Zudem wurde Königen eine Grabausstattung mit Amuletten, Schmuck und Masken aus Gold mitgegeben.

Platin – ein lange Zeit unterbewertetes Edelmetall

Auch das Edelmetall Platin (vom spanischen platina = kleines Silber) kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.
Bereits um 3.000 v. Chr. wurde es im alten Ägypten in geringen Quantitäten für die Herstellung von Schmuck verwendet.
Eine besondere Wertschätzung erhielt Platin weiterhin in Südamerika bei den Inkas, die das Edelmetall für die Produktion von zeremoniellen Objekten benutzten.
Obwohl Platin noch wertvoller ist als Gold, ist jedoch bei Weitem nicht so symbolträchtig wie das Edelmetall und wurde lange Zeit nicht geschätzt.
Erst im 18. Jahrhundert erkannte man den wahren Wert von Platin: Das Edelmetall wurde von dem Schweden Theophil Scheffer klassifiziert und wird seither sogar höher eingestuft als Gold – dies nicht zuletzt auf Grund seines selteneren Vorkommens und des höheren Feingehalts.
Edelmetall Platin
Trauringe aus Platin (950) von RENÉSIM
Edelmetall Silber
Hochwertige Silber Accessoires von RENÉSIM

Silber – eines der Edelmetalle von langer Tradition

Das chemische Zeichen für das Edelmetall Silber ist Ag. Es leitet sich ab von dem lateinischen Begriff für Silber – argentum. Dieses Wort wiederum kommt von dem griechischen Wort agyrus, das mit weiß-metallisch übersetzt werden kann.
Das Land Argentinien ist nach dem Edelmetall benannt, da sich dort reiche Vorkommen an Silbererzen befinden. Die deutsche Bezeichnung Silber hat ihre Wurzeln in den altnordischen Sprachen, so z.B. bei den Goten (silbur) und den Germanen (silabra) und bedeutet hell, weiß und licht.

Heute geht man davon aus, dass das Edelmetall Silber bereits im 5. Jahrtausend v. Chr. Verwendung fand. Die Ägypter verehrten Silber als Mondmetall und auch die Griechen und Römer maßen dem Edelmetall einen hohen Stellenwert zu.
Im Mittelalter wurden zahlreiche neue Vorkommen von Silber entdeckt. Das größte Abbaugebiet, das für ca. 80% der Produktion von dem Edelmetall verantwortlich war, lag bei der österreichischen Stadt Schwaz, die Schwazer Knappen.
Im 16. Jahrhundert verlor Silber, das zuvor hoch geschätzt war, zunehmend an Wert, da es nun auch aus Lateinamerika und Japan importiert wurde und somit das Angebot drastisch anstieg. Noch weiter sank Silber in seiner Bedeutung, als es ab 1870 kaum noch als Edelmetall für Währungen eingesetzt wurde. Andere Edelmetalle wurden hier fortan bevorzugt.
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