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Diamantschleifer

Die erste Zunft der Diamantschleifer wurde im Jahr 1375 in Nürnberg gegründet. In dieser Zeit wurde erstmals damit begonnen, Edelsteine zur Steigerung ihrer optischen Eigenschaften zu bearbeiten. Der Schliff des Steines spielt hierbei eine besonders bedeutende Rolle, da ein optimaler Schliff das feurige Funkeln der Diamanten und Edelsteine erst ermöglicht.
Heute ist Diamantschleifer ein gemäß dem Berufsbildungsgesetz anerkannter Ausbildungsberuf.

Der Diamantschleifer und sein Tätigkeitsfeld

Zu den Aufgaben eines Diamantschleifers gehört zunächst das Treffen einer Vorauswahl, welche Edelsteine sich nur für die Industrie und welche sich auch für die Verarbeitung zu Schmuckstücken eignen.
Beim Schleifprozess wird der Rohdiamant vom Diamantschleifer zuerst in eine grobe Form gesägt. Im Anschluss wird die Tafelfacette angelegt und die Rundiste – die breiteste Stelle des Diamanten – geschliffen. Als nächstes folgen weitere Facetten auf der Unterseite und der Krone des Edelsteins. Abschließend poliert der Diamantschleifer die Oberfläche des Edelsteins so, dass sie möglichst brillant und glänzend erscheint.
Diamantschleifer Diamant

Der Diamantschleifer – Planung des Schliffs

Zum Gewerbe eines Diamantschleifers gehört auch, sich mit der genauen Planung des Schleifprozesses auseinander zu setzen. Hierbei muss er vor allem beachten, welche Schliffform und Größe sich am besten für den Rohdiamanten eignen. Häufig wird dafür ein dreidimensionales, computergeneriertes Modell zu Hilfe gezogen, sodass man sieht, welche Formen in den Rohdiamanten hineinpassen würden. Auch die Position von Einschlüssen muss hierbei beachtet werden, da diese sich an einer möglichst unauffälligen Stelle befinden sollten.
Zu beachten ist hierbei, dass große Diamanten einen viel höheren Wert haben als kleine; so ist es oft rentabler, einen großen Edelstein an Stelle mehrerer kleiner herauszuschleifen, auch wenn der Materialverlust in diesem Fall höher ist. Insgesamt geht beim Schleifen immer viel Gewicht verloren – durchschnittlich um die 50%.
Andere Kriterien, die der Diamantschleifer beachten muss, sind z.B. die Beliebtheit der Schliffform. Für den späteren Verkauf ist vor allem der Brillantschliff vorteilhaft, da es hier die größte Nachfrage gibt.
Bei Diamanten in den Fancy Colours – allen Farben außer weiß und gelblich – muss der Diamantschleifer zudem berücksichtigen, dass sich manche Diamantschliffe wie z.B. der Radiantschliff dafür eignen, die Farbintensität zu erhöhen.
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