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Brillantschliff

Der Brillantschliff ist der klassischste und beliebteste Diamantschliff.
Der Brillantschliff ist die klassische Schliffform für Diamanten, da bei ihm – wenn er sorgfältig ausgeführt ist und die idealen Proportionen respektiert – die Brillanz und der feurige Glanz in den Spektralfarben des Regenbogens auf ein Höchstmaß gesteigert werden.

Der Diamant im Brillantschliff ist besonders beliebt bei Diamantringen, vor allem aber bei Verlobungsringen, und bildet mit einer Krappenfassung in Weißgold den klassischen Ring zur Verlobung.
Brillantschliff

Diamant im klassischen Brillantschliff

Die Anatomie des Diamanten im Brillantschliff

Ein Diamant im Brillantschliff setzt sich aus einer Krone, die oben mit einer Tafel abschließt, einer Rundiste, dem breitesten Teil des Diamanten und einem spitz nach unten verlaufenden Pavillon zusammen.
Die Anordnung der verschiedenen Facetten unterliegt einem festgelegten Schema. Um die Tafel herum sind die acht Star Facets angeordnet, die mit dieser zusammen die Form eines Sterns bilden. Daran schließen sich die acht rautenförmigen Kite Facets an (kite = Drachen); die Überleitung zur Rundiste stellen die 16 Upper Girdle Facets dar (girdle = Gürtel). Daran knüpfen auf der Unterseite die 16 Lower Girdle Facets an, der untere Abschluss wird von den acht Pavilion Main Facets gebildet. Sehr häufig kann man sehen, dass die untere Spitze des Diamanten im Brillantschliff durch eine zusätzliche Facette ersetzt wird.

Die Geschichte des Brillantschliffs

Ausgehend von der natürlichen Oktaederform eines Diamanten wurde über die Jahrhunderte hinweg stufenweise der heutige Brillantschliff entwickelt.
Erst im 14. Jahrhundert verfügte man über die technischen Möglichkeiten Diamanten zu schleifen, zuvor kannte man hingegen nur Rohdiamanten. Anfangs beschränkte man sich darauf, seine acht Flächen zu polieren und somit seinen Glanz zu erhöhen: der Name eines solchen Diamanten war Spitzstein. In der Folge wurden um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert die beiden Spitzen entfernt, um auf der Oberseite eine große Tafel und auf der Unterseite eine kleine Kalette zu erhalten. Am Ende des 15. Jahrhunderts gelang es erstmals, die viereckige Form der Diamanten zu variieren – ein wichtiger Schritt in Richtung Brillantschliff. Es wurden zusätzliche Facetten angebracht, zunächst entstand eine achteckige Form (Einfaches Gut), in der Folge immer differenziertere und ausgefeiltere Varianten (Zweifaches Gut, Dreifaches Gut).

Diamantringe mit Brillanten von RENÉSIM

Brillantring Dublin
Modell Dublin | Gelbgold
Brillantring Menorca
Modell Menorca | Platin
Brillantring New York
Modell New York | Roségold

Der Brillantschliff und seine Proportionen

Nachdem es gegen Ende des 17. Jahrhunderts bereits Diamanten mit 58 Facetten gab, ließ deren harmonische Anordnung noch zu wünschen übrig. Damit das dem Edelstein innewohnende Feuer – die Reflexion der einfallenden Lichtstrahlen in den Farben des Regenbogenspektrums – ideal zur Geltung kommt, ist es nötig, auf bestimmte Winkelverhältnisse und Proportionen zu achten.
Der Brillantschliff, wie wir ihn heute kennen, entstand im Jahr 1910 und in der Folge wurden verschiedene Forschungen betrieben, um die Idealmaße für einen solchen Diamanten zu ermitteln. Ein Ergebnis von den Versuchen, das Farbenspiel und die optische Wirkung von einem Diamanten im Brillantschliff zu analysieren, ist der im Jahr 1919 entstandene Tolkowsky-Brillant.
Dieser ist nach dem Forscher Marcel Tolkowsky benannt und noch heute in den USA der Bezugspunkt für einen guten Brillantschliff.
In Deutschland hingegen bildet der Feinschliff-Brillant die Ausgangsbasis – seine Proportionen wurden von Eppler im Jahr 1949 errechnet. In Skandinavien orientiert man sich an dem Skandinavischen Standard-Brillanten von 1968.
Wichtig ist, dass der Diamant im Brillantschliff insgesamt weder zu hoch noch zu flach ist, da ansonsten seine Brillanz gemindert wird. Außerdem sollten die Facetten symmetrisch und gleichmäßig angeordnet werden.
RENÉSIM empfiehlt beim Kauf von einem Diamanten vor allem darauf zu achten, dass er über einen gut ausgeführten Schliff verfügt, da dieser ausschlaggebend für die Wirkung des Edelsteins ist.

Brillantringe von RENÉSIM

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Der Princess Cut gehört zu den Mixed Cuts, deren Facetten sternförmig angeordnet sind.
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