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Koh-i-Noor Diamant

Koh-i-Noor


Heute ist der Koh-i-Noor Diamant Bestandteil einer reich mit Edelsteinen besetzten Krone der britischen Kronjuwelen. Seine weit zurückliegenden Ursprünge liegen allerdings in den sagenhaften indischen Golkonda-Minen.
Der Koh-i-Noor Diamant auf einer Zeichnung in seiner originalen Fassung (1)

Indische Legenden zum Koh-i-Noor Diamanten

Um den Koh-i-Noor Diamanten ranken sich zahlreiche Mythen, es wird sogar vermutet, dass es sich bei ihm um ein Juwel handelt, das im Sanskrit Epos Erwähnung findet. Auch Geschichten eines Streits unter den Hindu-Göttern um einen Edelstein werden auf den Koh-i-Noor Diamanten zurückgeführt.

Der Koh-i-Noor Diamant im Besitz der indischen Herrscher

Erste gesicherte Zeugnisse über den Verbleib des Koh-i-Noor Diamanten stammen aus dem Jahr 1304, als der indische Sultan Ala ud-Din Khalji ihn dem Raja von Malwa stahl. Der Edelstein bekam einen Ehrenplatz im Palast des Sultans, er bildete das Pfauenauge im weltberühmten Pfauenthron von Dehli.
Im Jahr 1526 wurde der Koh-i-Noor Diamant Eigentum der indischen Mogule; aus dieser Zeit stammt die Information, dass er ein Gewicht von 793 Karat hatte. Überliefert ist aber, dass der Juwelier des Königs ihn durch einen missglückten Schleifprozess auf ein Gewicht von nur 186 Karat reduzierte.

Der Turban Trick und die Namensgebung des Koh-i-Noor Diamanten

Im Zuge der Eroberung Dehlis durch den Schah von Persien Nadar im Jahr 1739 wanderte der Koh-i-Noor Diamant durch eine List des Eroberers in dessen Besitz. Er soll durch eine Haremsdame in Erfahrung gebracht haben, dass der indische Herrscher Muhammed Shah den Edelstein in seinem Turban versteckt hielt. So machte er sich eine alte orientalische Tradition zu Nutzen, der zur Folge es ein Zeichen von Freundschaft und Frieden ist, Turbane auszutauschen. Muhammed Shah konnte diese Geste unmöglich verweigern.
Als der persische Schah Nadar den Diamanten später in dem erbeuteten Turban vorfand, soll er ausgerufen haben „Koh-i-Noor“, was im Persischen „Berg des Lichts“ bedeutet – daher der Name des Edelsteins.

Der Koh-i-Noor Diamant als Teil der britischen Kronjuwelen

Der Koh-i-Noor Diamant sollte noch mehrmals im Zuge von kriegerischen Auseinandersetzungen seinen Eigentümer wechseln, bevor er 1851 an den britischen Königshof gelangte. Dort wurde er erneut geschliffen und erhielt seine heutige ovale Form mit einem Gewicht von 105,60 Karat. Der Koh-i-Noor Diamant verzaubert nun durch seine hochfeine weiße Farbe und seine makellose Transparenz .
Der Streit um den Edelstein hält allerdings an und sowohl Afghanistan als auch Indien kämpfen dafür, den Koh-i-Noor Diamanten zurückzubekommen.
(1) Bildquelle: Wikipedia; "The Crystal Palace and its contents. An illustrated Cyclopedia of the Great Exhibition 1851"
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